Herbst Tipp: Radfahren in den Donau-Auen

Der Nationalpark Donau-Auen gilt vielen Gästen als beliebtes Naherholungsgebiet und kann natürlich auch auf dem Rad erkundet werden. Ein Wegenetz mit grüner Markierung steht allen RadfahrerInnen zur Verfügung – es darf zum Schutz von Flora und Fauna des Nationalparks nicht verlassen werden. Neben dem Radweg am Marchfeldschutzdamm, der Teil des überregionalen Donauradwegs ist, gibt es im Wiener Anteil des Nationalparks, in der Oberen Lobau, noch einige weitere ausgewiesene Radwege.

In Niederösterreich bestehen einige vom Damm abzweigende Abfahrten zu den Ortschaften, und auch die beiden Uferstraßen bei Orth/Donau und Stopfenreuth, die zum Donauufer führen, dürfen befahren werden. Bei der Donaubrücke Hainburg wechselt der Internationale Donauradweg auf das Südufer. Am Treppelweg beiderseits entlang der Donau herrscht jedoch Fahrverbot.

Die Radwege werden auch von Wanderern und Tieren benützt - dementsprechend empfiehlt sich achtsames Radeln. Leider werden Schnecken, Frösche und Kröten oder Schlangen oft von Radlern überfahren. Im Nationalpark sollte das Naturerlebnis vor sportlichen Höchstleistungen Vorrang haben.

An allen Nationalpark-Eingängen sind Übersichtskarten angebracht, die einen Überblick über das Radwegenetz schaffen. Wanderkarten, die alle Routen ausweisen, sind im nationalparkhaus wien-lobAU und im schlossORTH Nationalpark-Zentrum erhältlich.

Ein besonderer Tipp für Naturfreunde: Mehrmals im Jahr bietet das nationalparkhaus wien-lobAU geführte Radtouren durch die Lobau an. Begleitet von MitarbeiterInnen des Forstamtes der Stadt Wien, lernt man im Vorbeiradeln das sensible Ökosystem Donau-Auen und die Besonderheiten der Lobau näher kennen!
Nähere Infos: www.nph-lobau.wien.at