Summer in the City!

copyright: christian houdek; Kinder beim SpielenWozu wegfahren, wenn Wien im Sommer auch für Familien Urlaubsfeeling pur bietet? Ob Spaß beim Baden oder Entspannung in den Naturoasen - hier Tipps für Daheimgebliebene:

Gatschen, matschen und pritscheln auf den Wasserspielplätzen
Teiche, Bäche, Sandbuchten, Hängebrücken, Rutschen und Wasserfälle - insgesamt gibt es bereits sechs Wasserspielplätze in Wien. Der neueste ist jener beim Wasserturm in Favoriten, er wurde Mitte Juni eröffnet und ist mit seinen 15.000 Quadratmetern der größte Wasserspielplatz Europas. Neben Spiel und Spaß ist er aber auch eine Quelle des Wissens. So ist der Weg des Wassers nachgestellt und kann auf spielerische Art erkundet werden. Die Quelle entspricht dem Quellberg und fließt über ein Aquädukt in den Spiel-Wasserturm. Er ist eine Miniaturausgabe des Originals, das nur etwa hundert Meter entfernt steht. Von dort aus stürzen Wasserfälle in einen 40 Zentimenter tiefen See, der in einen kleinen Bach übergeht. Ein besonderes Highlight ist die Rutsche an dem sechs Meter hohen Wasserturm, aber auch die Gatschzone bietet grenzenlose Action.
Weitere Wasserspielplätze befinden sich auf der Donauinsel, am Leberberg, an der Liesing, im Max-Winter-Park und im Theodor-Körner-Park.
Infos: www.wien.at/umwelt/parks/anlagen/wasserspielplaetze.html

Reif für die Insel
21 Kilometer lang und bis zu 250 Meter breit: das ist sie, die Donauinsel. Einst für den Hochwasserschutz in Wien errichtet, ist sie heute ein beliebtes Freizeitgebiet für die ganze Familie. Ob erholungssuchend oder sportlich: Dort ist für jeden etwas dabei! Action gibt es etwa beim Tret-, Ruder- und Elektro-Bootverleih, beim Surfen und Skaten oder am Wasserspielplatz. Kilometerlange Radwege führen vorbei an Trampolinanlagen, Beachvolleyball-, Basketball- und Fußballplätzen sowie einer Halfpipe bei der Reichsbrücke. 
Infos: www.wien.at/umwelt/wasserbau/gewaesser/donauinsel

Badespaß für Groß und Klein
Der Familienbadestrand Ein Highlight der Donauinsel ist der Familienbadestrand an der Neuen Donau. Das Areal zwischen U6-Brücke und Brigittenauer Bucht wurde komplett neu gestaltet und lädt nun zum Pritscheln und Plantschen ein. Durch die Flachwasserzone ist das Gewässer auch für Kleinkinder gut geeignet. Das Wasser ist maximal einen Meter tief und durch kleine vorgelagerte Inseln geschützt. Am Kiesstrand relaxen Eltern, während die Kleinen auf den Wiesen dahinter spielen können. Öffentlich ist der Familienbadestrand mit der U6, Station "Neue Donau" erreichbar, er liegt 250 Meter stromabwärts von der Station. Rund um das Badeareal gibt es eine gute Infrastruktur mit einem Restaurant, einem Eisstand und einem Spielplatz.
Infos: www.wien.at/umwelt/wasserbau/gewaesser/donauinsel/familienbadestrand

Top-Wasserqualität an der Alten Donau
Ein Freizeitparadies auf höchstem Niveau: Die Qualität an der Alten Donau ist mit jener des Mondsees vergleichbar. Der hervorragende Zustand des Wassers bereitet Baderatten besonders viel Vergnügen.
Infos: www.alte-donau.info

Entspannung in den Grünoasen
Rund 850 Parks sowie große Naturgebiete wie die Lobau, der Lainzer Tiergarten oder der Wienerwald laden zum sommerlichen Relaxen ein.
Tipp: Richtig entspannen kann man auch im Sigmund-Freud-Park bei der Votivkirche. Dort laden Liegestühle des Stadtgartenamts zum Relaxen ein.
Infos: www.park.wien.at

Frisches Hochquellwasser im Vorübergehen
Mobile Trinkbrunnen sorgen für die nötige Erfrischung an schwülen Tagen. Insgesamt sieben solche silbernen Säulen sind an frequentierten Plätzen in Wien aufgestellt - und zwar am Graben, beim Praterstern, im Resselpark, beim Museumquartier, beim Rathaus, im Stadtpark sowie am Heldenplatz. Wem ein Schluck kristallklares, kühles Hochquellwasser nicht genug ist, auf den wartet eine weitere, ganz besondere Möglichkeit zur Erfrischung. Durch einen einfachen Knopfdruck erzeugt der Brunnen einen Sprühnebel.

Natur pur auf den Stadtwanderwegen
Rund 20 Prozent der Stadtfläche ist Waldgebiet. Naturliebhaber kommen auf den Stadtwanderwegen also voll auf ihre Kosten. Insgesamt gibt es davon neun: Am Kahlenberg, am Leopoldsberg, Hermannskogel, Hameau, bei der Jubiläumswarte, in Ottakring, am Bisamberg, am Zugberg, am Laaer Berg, auf der Sofienalpe und im Prater. All die Wege liegen innerhalb des Stadtgebiets! Einzigartig für eine Millionenstadt. Darüber hinaus gibt es noch Naturlehrpfade im Lainzer Tiergarten, in der Oberen Lobau und in Kaiserbrunn.
Tipp: Schmetterlingspfad am Cobenzl. Dort lernt man mit Spiel und Spaß alles Wissenswerte über die Natur.
Infos: www.wien.gv.at/umwelt/wald/freizeit/wandern/wege.html

Kinderbauernhof über den Dächern der Stadt
Da schlagen Kinderherzen höher: Im Landgut Cobenzl gibt es einen Streichelzoo mit Ziegen, Schafe und Hasen. Erst kürzlich kam Lamm Toni zur Welt! Er erkundet bereits neugierig das Gehege. Öffnungszeiten täglich 9:00 bis 19:00 Uhr.
Infos: www.landgutcobenzl.at